Ski und Erholungsheim in Todtnauberg

– TuS Hütte –

Seit der Wintersaison 1932/33 bietet die TuS Hütte für TuS-Mitglieder aber auch für andere Gäste eine erholsame und entspannte Möglichkeit im Schwarzwald abzuschalten und die Frische Luft im Luftkurort Todtnauberg zu genießen.

Nach der Fertigstellung unseres Ski- und Wanderheimes und den ersten Besuchern im Winter 1932/22 gab es in der Folge immer wieder Instandsetzungen/Verbesserungen, die ersten Aufzeichnungen hierüber stammen dann allerdings erst aus den 70er Jahren, als ein neues Schindeldach verlegt wurde, welches noch heute existiert und wo es in den vergangenen Jahren schon zwei bis drei Sturmschäden gab.

Im Jahre 1973/74 wurden 220 m Kanalisations- und Elektroleitungen verlegt, die WC-Anlagen wurden umgebaut mit Wasserspülung, die Böden mit PVC belegt und der Keller neu gestaltet. Der TuS-Frauenbund überwies damals erhebliche Spenden.

Als 1987 eine Schließung des Gebäudes drohte, weil die eigene Wasserversorgung den gesundheitspolizeilichen Anforderungen nicht mehr genügte (durch die Fäkalien der Kühe bestand Salmonellengefahr), ermöglichte eine beispiellose Spendenaktion der Mitglieder Baumaßnahmen in Höhe von rund 60.000 Mark. So wurde dann zuerst eine gesonderte Wasserversorgung installiert, heutzutage wird jährlich die Wasserqualität durch das Untersuchungsinstitut Heppeler geprüft, um den Auflagen der gesetzlichen Trinkwasserversorgung zu genügen. Der Aufenthaltsraum wurde modifiziert, alle Außenwände erhielten eine neue Schindelhülle.

2003 wurde eine neue Küche eingebaut

2006 gab es neue Kunststofffenster im Erdgeschoss mit Fensterläden. (Bilder siehe unter www.TuS-stetten.com/downloads/TuS-Hütte Todtnauberg/Jubiläumsbroschüre) .

2014 wurde 80 Jahre Existenz unserer Hütte gefeiert mit einem Tag der offenen Tür. In dieser Zeit war dann auch ein TuS-Expertenteam (Jürgen Talmon-Gros, Rudi Fromm, Franz Ofenheusle) vor Ort und eine Mängelliste über alle erforderlichen Renovierungen wurde erstellt. Darauf wurde unser TuS-Bauteam (Frank Millner, Thomas Rakun, Erhard Fräulin und div. Helfer) im Monat August und September aktiv und begannen mit den ersten Arbeiten, die bis 2019 dauern sollten: eine erste feuchte Außenmauer wurde getrocknet, eine neue Treppe wurde verlegt. Zum Abschluss der Arbeiten in 2014 wurde die alte Haupt-Eingangstüre ersetzt und auch zwei neue Fenster links und rechts der Eingangstüre im UG wurden eingebaut, die alte Eingangstüre im UG wurde bereits im Frühjahr 2014 ausgetauscht. Div. Dachschindeln, die sich gelöst hatten, werden erneut fixiert und verklebt, um einen zukünftigen Wassereintritt zu verhindern. (TuS-Echo 2.2014 Seite 15) .

2015 wurden die anderen drei Hüttenaußenwände getrocknet, dazu entstand ein Freisitz, der zum Verweilen einlädt und der mit der neuen Treppe verbunden ist (siehe TuS-Echo 01.2017 Seite 7) . Es gab Malerarbeiten im Hütteninnern, Reparaturen an den Deckenverkleidungen im Geräte- und Duschvorraum, Sanierung der Regenablaufrinne unterhalb des Schindelkleides. Und elektrische Maßnahmen waren vonnöten wie VDE-Messungen sowie das Verlegen von div. neuen Leitungen. Letztlich gab es Verbesserungen am Satteldach. (Bilder siehe unter TuS-Echo 2.2016, Seite 12+13).

2016 hatte F. Ofenheusle div. Dachsanierungen ausgeführt, dazu das Vordach beim Haupteingang mit Kupfer verkleidet mit neuem Regenablaufrohr, wiederholt wurde die alte Ölpumpe im Heizraum repariert.

2017 gab es massive Erdbewegungen im Monat Mai, um eine erforderliche Schottertragschicht zu erstellen, worauf eine Woche später eine Betonplatte gelegt wurde, auf der wiederum der neue Flüssigkeitsgastank seinen Platz fand. Danach wurden die beiden alten Öltanks im Heizraum und die beiden Ölofen im Aufenthaltsraum (EG) und Geräteraum (UG) demontiert und entsorgt. Im Monat Juni wurde die neue Flüssiggasheizung im ganzen Gebäude installiert und in Betrieb genommen, dadurch ergaben sich auch elektrische Änderungen. Die beiden Duschen im UG wurden komplett neu gestaltet und was schon lange angedacht war, wurde auch ausgeführt: die Treppe vom EG/UG erhielt einen neuen PVC-Belag, die Treppenstufen EG/OG wurden bereits in 2015 erneuert. (Bilder unter TuS-Echo 2.2017 Seite 7 und TuS-Echo 1.2017 Seite 7) .

2019 wurden vom TuS-Bauteam weitere Maßnahmen ausgeführt: Putz- und Malerarbeiten an den Wänden im Heizraum und Metallzargen im UG, Verlegen von neuen Bodenfliesen im UG vor den Duschen, neue Fensterbank UG Schuhraum, Optimierung der Belüftung in den Duschräumen. Diverse Abteile wurden erstellt: für das benötigte Brennholz in der Küche, einen Lagerraum und eine Schutzhülle für die Gastherme. Ein defektes Fensterglas im Heizraum mußte ersetzt werden, Brandmelder werden installiert. Im Monat Januar gab es einen Sturmschaden, mittlerweile gab es zwei weitere – alles noch kleinere Schäden – abgedeckt durch eine Versicherung. (siehe TuS-Echo 2.2019 Seite 6 + 7) . Wolfgang Altstädt und Werner Kneier hatten in einem Zimmer im OG die Innenwände isoliert und neue Nut- und Federbretter verlegt.

2023 wurde das komplette Dach saniert um weiteren Sturmschäden vorzubeugen und auch die Isolierung der Hütte zu verbessern. Mit einer Investitionssumme von ca. 55.000 Euro war dies bisher das größte und aufwendigste Sanierungsprojekt.

Zukunft: Damit das beliebte Gebäude attraktiv für Gäste bleibt, wurden auf der Hüttenagenda weitere erforderliche Maßnahmen vermerkt: die über vierzig Jahre alten PVC-Böden im EG und OG sollen ersetzen und die kleinen maroden Holzgiebelfenster auf Tal- und Bergseite austauschen. Bitte beachten Sie auch die Extra-Jubiläumsausgabe anlässlich von 80 Jahren Bestehen der TuS-Hütte anno 2014 auf unserer Homepage.