Der TuS Lörrach-Stetten 1900 e.V. ist über 125 Jahre alt.

Eine lange Zeit mit vielen Ereignissen.

28.3.1900
Gesuch auf Gründung eines Turnvereins beim Großherzoglichen Bezirksamt Lörrach (heute Landratsamt) durch den „provisorischen Vorstand“ Albert Lüttin und Emil Meier; voraussichtliche Anzahl der Mitglieder etwa 25 Personen.
16.6.1900
Im Gasthaus „Zur Sonne“ findet unter Vorsitz von Albert Lüttin die Gründungs- versammlung des TV Stetten, dem heutigen Turn- und Sportverein Lörrach-Stetten 1900 e.V., statt: Gründungsmitglieder sind: Georg Attinger, Josef Groß, Ernst Herbster, Josef Herbster, Franz Kirchhofer, Karl Küderle, Albert Lüttin, Josef Ofenheusle, Amadeo Palatini, Emil Schaubhut, Karl Schweikert und Albert Trefzer. Zum 1. Vorstand wurde A. Palatini gewählt.
9.8.1903
Fahnenweihe mit Übergabe der Vereinsfahne durch die Sprecherin der Festjung- frauen, Agathe Meier, der späteren Ehefrau des Turners Johann Trikes.
1910
In einem Inventarverzeichnis sind 6 Trommeln und 8 Pfeifen aufgeführt. Musikalische Marschbegleitung durch den Spielmannszug nach der Rückkehr von Turnfesten war seinerzeit unentbehrlich, da man im Verein stets davon ausging, daß die Turner nicht ohne Lorbeeren zurückkehren würden. Die Stettener Turner waren damals bei allen bedeutenden Bezirks-, Gau- und Kreisturnfesten in vorderster Linie anzutreffen. So lange der Verein den „Adler“ als Vereinslokal benutzte, diente der „Adlersaal“ als Übungsraum für die Turner, als Turnplatz der Schulhof.
1909
Im Dezember schließt sich der „Kraftsport-Club Stetten“ mangels eigenem Übungs- lokal dem Turnverein Stetten an.
1912
Gründung des „Fußballclub Stetten“ als selbständiger Verein trotz mancherlei Widerstände gegen das „grobe Spiel“. Als Spielfeld diente der „Limbuck“, später die „Hafengrube“ an der Stettener Wiesebrücke.
1913
Im Januar zählt der Verein 82 aktive Mitglieder, im Gegensatz zum TV Lörrach aller dings noch keine Frauen. Hinzu kamen ca. 150 Passivmitglieder. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges, aus dem rund 1/3 der Mitglieder nicht mehr zurückkam, brachte das Vereinsleben fast vollständig zum Erliegen.
1926 / 1927
Gründung der Skiabteilung, die schon bald die Idee verfolgt, in Todtnauberg ein Ski- und Wanderheim zu errichten.
21.5.1929
Unter der kompetenten Vereinsleitung von Eugen Kopp wird eine Frauenabteilung gegründet. Bei der Gründungsversammlung meldeten sich spontan alle 32 anwe- senden Damen an. Es durften „nur moralisch sittlich einwandfreie Personen“ aufgenommen werden. Als Kleidung war nur die „von der Deutschen Turnerschaft vorgeschriebene Turnerinnenkleidung“ zulässig.
1929
Bau der Turnhalle bei der Fridolinschule, wodurch regelmäßige Turnstunden er- möglicht und bei der Kunstturnriege gewaltige Leistungssteigerungen erzielt wurden.
1931
Auf Initiative von Eugen Kopp Erwerb des Grundstückes zwischen der Basler Str. und dem Industriekanal von der Basler Firma Engisch & Co. zwecks Ausbau zu dem längst fälligen vereinseigenen Sportplatz.
1931
Errichtung des weit über Baden bekannten Ski- und Wanderheimes in Todtnauberg weitgehend in Eigenleistung der Vereinsmitglieder, angeregt von den Turnern und Skiläufern Franz Trikes, Eugen Kopp und Willy Hopf. Die ehemalige Gießerei Trikes hat sich bei diesem Vorhaben besondere Verdienste erworben.
1934
Der FC Stetten stellt seinen Spielbetrieb ein und löst sich auf.
1938
Einweihung des Sportplatzes im Rahmen eines Turnfestes.
1939
Schuldenfreie Übergabe des Ski- und Wanderheimes in Todtnauberg durch die Skiabteilung an den Hauptverein.
1.9.1939
Nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges war ein geordneter Turn- und Trainings- betrieb nicht mehr möglich.
1944
Das Vereinsleben hört auf zu existieren. 80 aktive Mitglieder kehrten nicht mehr heim, darunter die besten Kunstturner und Leichtathleten. Nach dem Krieg Be- schlagnahme des Vereinsvermögens (Sportplatz, Geräte etc.) durch die Alliierten. Mit dem Krieg und seinen Folgen war die ruhmreiche Ära des Turnvereins Stetten beendet.
1946
Wiederzulassung sogenannter Allsportvereine (ohne Turnen) durch die französische Militärregierung.
14.1.1946
Um die Sporttätigkeit wieder aufzunehmen, suchten 8 ehemalige Mitglieder des TV Stetten beim Bürgermeisteramt Lörrach um Neugründung eines Stettener Sportvereins nach.
31.5.1946
Gründungsversammlung im Gasthaus „Kranz“ für die Wiedergeburt eines Sport- vereines in Stetten. Werner Hesterberg wurde zum 1. Vorsitzenden ernannt. Weitere Gründungsinitiatoren waren: Willy Gottschalk, Albert Baumgartner, August Böhler, Theo Alzenberger, Oskar Fritsch, Kurt Gehrig, Franz Trikes, Willy Hopf, Artur Huber, Kurt Schaubhut, Gerhard Stiefel, Alfred Stoll, Max Tscheulin, Fritz Vogt, Arthur Wöhrel, Ernst Sutter, Alfred Hugenschmidt, Ernst Sütterlin, Hermann Schwöble, später auch Willy Döhnel. Zunächst wurde nur Fußball und (Feld-) Handball gespielt, später auch Leichtathletik und ab 1949 wieder Turnen.
1947
Ausbau der Tribünen beim Sportplatz.
5.3.1948
Gründung der Leichtathletikabteilung durch Arthur Wöhrel, der die Abteilung über mehrere Jahrzehnte leitete.
14.1.1950
Im „Kranz“ wird beschlossen, den Vereinsnamen in „Turn- und Sportverein Lörrach- Stetten 1900 e.V.“ zu ändern. Der TuS wurde zum Rechtsnachfolgeverein des ehemaligen Turnvereins Stetten erklärt. Die Vereinsfarben sind weiß-blau,
die Vereinszeitung heißt „TuS-Echo“.
1953
Einstellung des Handballbetriebes
1950 – 1960
Erwerb eines Nachbargeländes durch den damaligen 1. Vorsitzenden Franz Trikes.
1962 / 1963
Erneute Erweiterung der gesamten Sportanlage durch den damaligen 1. Vorstand
Heinrich Deiner.
1983
Gründung der Tennisabteilung. Start mit 4 Quarzsandplätzen in der Austraße auf dem „Kraumendahl-Gelände“.
1984
Einrichtung der TuS-Geschäftsräume am Kirchplatz 2. Außerdem Errichtung des Vereinsheimes beim Stadion als Begegnungsstätte für alle Mitglieder.
1990
Erwerb eines an das Stadion grenzende Grundstückes und Errichtung des „Pavillons“ (Gaststätte und Toto-/Lottogeschäft).
1998
Verlegung der Tennisanlage nach „Stetten-Süd“, womit der Bau von 4 neuen Sandplätzen und eines Vereinsheimes verbunden ist.
10/2007
Einweihung der Stadionrenovierung mit einem neuen Kunstrasenplatz unter dem 1. Vorsitzenden Rainer Leyk.
04/2008
Wiedereinführung der Vereinszeitschrift „TuS-Echo“.
06/2009
Der Verein ist nun auch im www unter TuS-stetten.com erreichbar
2011 Mitorganisator beim Gauturnfestes des Markgräfler Hochrhein-Turngaues
2011
Durchführung eines Sponsorenlaufes z.G. der Stadionrenovierung
2011
Im Frühjahr Beginn der zweiten Bauphase/Stadionrenovierung mit der Erneuerung der sanitären Anlagen
2011
Durchführung eines Sponsorenlaufes z.G. der Stadionrenovierung
2012
Verkauf des Pavillons an die Pächterfamilie
07.10. 2012
Einweihung und Inbetriebnahme der kompletten Stadionrenovierung
2013
100-jähriges Jubiläum der Fussballabteilung
80 Jahre TuS-Hütte in Todtnauberg / Tag der offenen Tür 40 Jahre Ski- und Volleyballabteilung
30 Jahre Tennisabteilung
30 Jahre Geschäftsstelle am Kirchplatz 10 Jahre Karateabteilung
2014
Erste Sanierungsarbeiten an der Ski- und Wanderhütte in Todtnauberg (neue Außentreppe, Grundmauerntrocknung)
2015
Weitere umfangreiche Reparaturmaßnahmen an der Ski- und Wanderhütte (neuer Freisitz, finale Grundmauerntrocknung)
2016
5 Jahre TuS-Förderverein – eine Website entsteht
Beginn der Arbeiten für das neue Tennis-Umkleidegebäude Dachsanierung über den Garagen/Toiletten im Vereinsstadion Dritte Maßnahme an der TuS-Hütte in Todtnauberg (Dachsanierung, Modifizierung der Elektroanlage)
2017
Hütte Todtnauberg: Installieren eines neuen Flüssigkeitstanks auf der Südseite und die Montage der dazu gehörigen Gasheizungsanlage im Gebäude. Die Duschräume erhielten eine Komplettsanierung und die Elektroanlage wurde modifiziert.
Erstellung des neuen Tennis-Sanitärgebäudes
2018
Neue Regenrinnen auf den TuS-Tennisplätzen
TuS-Homepage: neue Info-Site Datenschutz in Vereinen
Frau G. Wipf wird neue Schriftführerin im Gesamtvorstand und danach auch Schutzbeauftragte für Kinder- und Jugendliche.
Beseitigung Sturmschaden auf dem Hüttendach
Vereinsheim Stadion: Einbau einer neuen Thekenkonstruktion
2019
Umbau Tennisklause: nach einem Jahr Verzug durch den in 2018 eingetretenen Wasserschaden im Tennisneubau wurden ab Monat März die geplante Küchenerweiterung/neue Theke im Gastraum/Gastraumerweiterung/Verbindung Tennisklause-neues Gebäude/Toiletten realisiert, das Ende aller Arbeiten war im Herbst 2019.
TuS-Homepage: neue Sportabzeichen-Website
Weitere Sanierungsmaßnahmen an der Hütte im UG + OG durch das TuS-Bauteam + Helfer: neue Bodenfliesen vor den beiden Duschen im UG, Brennholzdepot im Heizraum, neue Fensterbank Schuhraum. Komplettisolierung eines Zimmers im OG mit neuen Nut- und Federbrettern.
2019 Hüttendach Todtnauberg –
Beseitigung von zwei weiteren Sturmschäden nach 2015 und 2018.
Neue Info-Site auf der TuS-Homepage:
Handlungsleitfaden zur Prävention und Intervention beim Kinder- und Jugendschutzgesetz
2020
Verlegen eines neuen Kunststoffrasens im Stadion, zum ersten Mal wird der Kunstrasen erneuert nach 2007.
2023
Ingo Heinze wird neuer 1. Vorsitzender und übernimmt somit das Amt von Jürgen Talmon-Gros, der sich nach langer ehrenamtlicher Tätigkeit aus der Vorstandschaft verabschiedet. Den freigewordenen Posten als 2. Vorstand übernimmt der Jugendfußball-Leiter Andreas Noske
Das Hüttendach unserer Vereinshütte in Todtnauberg wird grundlegend saniert um weitere Sturmschäden zu vermeiden.
Die Leichtathletikabteilung bekommt eine Gerätegarage im Grüttstadion.
2024
Das Vereinsheim im TuS Stadion wird grundlegend renoviert (Gastraum, Ausschank, Sanitäranlagen und Küche) Der neue Pächter eröffnet im April seine Pforten.
2025
Abschluss der Tennisplatzerweiterung. Mit zwei neuen Allwetterplätzen bietet die Tennisabteilung nun für seine Mitglieder mehr Platz, um den stetigen deutlichen Wachstum der letzten Jahre gerecht zu werden.
2025
Gründung einer neuen Abteilung: Flag Football! Unter dem Namen „Blackforest Vipers“ nimmt die neue Abteilung ihren Trainingsbetrieb im Sommer auf und präsentiert sich zum ersten Mal der Öffentlichkeit bei den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum.